TIPPS

10 Ernährungstipps für künftige Topmodels

Dr. Christian Matthai, Ernährungsmediziner und Lifestylecoach hat das Team des Rowenta – Elite Model Look im Pressebüro besucht und sprach mit Assistentin Viktoria Egger über die optimale Ernährung für Mädchen die als Models arbeiten wollen. Weiter unten findet ihr die Tipps und mehr über ihn findet man auf seiner Website www.matthai.at
1. Entsorge alle fettreichen Lebensmittel aus Deinem Haushalt! Wenn Du nicht zu der Minderheit gehörst, die beim Essen sehr diszipliniert ist, dann sorge dafür, dass Du zu Hause keinerlei Verlockungen ausgesetzt bist. Käse, sämtliches Knabbergebäck (z.B. Nüsse, Chips), Butter, Mayonnaise, Creme fraiche, Schlagobers, Sauerrahm, fette Fleisch- und Wurstwaren (z.B. Leberwurst) sind ein absolutes „no go“. Aufpassen: Olivenöl ist zwar gesund, aber auch sehr fett. Also bitte sparsam damit umgehen
2. Gehe niemals hungrig einkaufen! Es landen sonst viele Lebensmittel im Einkaufswagen, die da nichts verloren haben!
3. Stell Dir in jede Ecke Deiner Wohnung bzw. Deines Arbeitsplatzes eine Wasserflasche. Trinke mindestens 3 Liter Wasser am Tag. Das füllt den Magen und nimmt Dir für eine gewisse Zeit das Hungergefühl. Deine Nieren und Deine Haut werden es zusätzlich dankbar annehmen.
4. Überschätze Deinen Energiegrundumsatz nicht! Viele Menschen sind irrtümlicherweise der Meinung täglich große Mengen an Essen zu benötigen. Wenn Du Leistungssportler bist oder Dich bei Deiner Arbeit schwer körperlich betätigen musst, hast Du Recht. Sonst nicht!
5. Meide Zwischenmahlzeiten! Snacks zwischendurch bleiben uns über den Tag verteilt oft nicht in Erinnerung und werden ebenso wenig in die täglich verzehrte Menge von Lebensmitteln einberechnet. Auch gesunde Snacks wie z.B. Trockenfrüchte haben viele Kalorien! Außerdem kommt es durch die Zwischenmahlzeiten immer wieder zu einem Blutzuckeranstieg und der damit verbundenen Insulinausschüttung. Dies stört uns beim Abnehmen.
6. Streiche alle zuckerhältigen Getränke aus Deinem Speiseplan. Sie bedeuten nur leere Kalorien.
7. Frühstücke regelmäßig. Es gibt Studien, die belegen, dass Menschen die frühstücken seltener an Übergewicht leiden.
8. Iss bewusst und kaue langsam. Damit gibst Du Deinem Körper die Chance Dir zu signalisieren wann Du satt bist und was Du da auch wirklich gegessen hast.
9. Verzichte auf Kohlenhydrate (Honig, Süßwaren, Früchte, Zucker, Milch, Energiedrinks, KartoffeI, Brot, Getreide, Obst, etc.) nach 17:00 Uhr. Ist der Blutzuckerspiegel in den späten Abend- und Nachtstunden niedrig, kommt es zu einer gesteigerten Ausschüttung des Wachstumshormons, welches für die Fett- und Muskelverteilung in unserem Körper verantwortlich ist. Zusätzlich bleibt der Insulinspiegel niedrig. Damit erreichst Du die ideale Hormonkonstellation um abzunehmen.
10. Mache Gemüse zu Deinem Freund! Niemand muss hungern um abzunehmen! Du musst nur die richtige Wahl treffen. Stell Dir einen grünen großen Kopf Brokkoli vor und daneben 3 Stück Schokolade. Beide haben etwa gleich viele Kalorien! Der Brokkoli würde dich mehr als satt machen, die Schokolade nicht!
Als persönliches Anliegen: „An apple a day keeps the doctor away“ ist mittlerweile sicher obsolet und nicht richtig. Meine Alternative lautet: „A sweat a day keeps the doctor away“ – ein Aufruf an alle: Betreibe regelmäßig Sport. Ernähre Dich leicht und gesund. Dein Körper wird es Dir danken und Deinem Erfolg beim Elite Model Look Austria 2008 soll nichts mehr im Wege stehen!

10 Trainingstipps für künftige Topmodels

Auf die Suche nach dem perfekten Training für Models hat die Elite Model Look Austria 2007 Gewinnerin Nathalie Gruber mit uns die Trainerin Jelena Fröhlich in ihrem Phoenixlifestyle Studio in 1190 Wien, Saileräckergasse 47 besucht und sich Tipps geholt. Die ehemalige Balletttänzerin und Trainingsexpertin zeigte ihr einige Pilates- und Gyrotonic Geräteübungen mit denen dicke und massige Muskeln vermieden werden. Regelmäßiges Training strafft das Bindegewebe und formt dadurch die Figur, als Resultat erhält man lange, schlank getonte Muskel und flexible Gelenke, begleitet von korrekter Körperhaltung und einer positive Ausstrahlung. Ästhetische Bewegungsabläufe steigen zudem auch das für das Modeln notwendige Körpergefühl, fördern Koordination und Gleichgewichtsinn.
Nimm dir für die Übungen bewusst Zeit.
„Lass alle Alltagsgedanken an dir vorbei fließen und höre bewusst auf deinen Körper! Wenn Du Schmerzen oder eine aktuelle bzw. ehemalige Verletzung hast, so konsultiere bitte deinen Arzt bevor Du mit Übungen beginnst“, empfiehlt die Trainerin Jelena Fröhlich vom Studio Phoenixlifestyle. Atme tief durch die Nase ein und durch die Mund wieder aus. Die Atmung soll immer tiefer und ruhiger werden. Beim Einatmen dehnt sich der Brustkorb seitlich. Beim Ausatmen versuche all die verbrauchte Luft „auszuatmen“, so zieht sich Brustkorb zusammen und formt ein „enges Korsett“. Die richtige Atmung hilft dir die tiefliegende Rumpfmuskulatur zu aktivieren. Verbinde die Kraft deiner Mitte, mit der Kraft deiner Atmung und du wirst mühelos und mit Freude Übungen ausführen können.

ÜBUNG 1 – PRANCING:
Für ein sicheres Auftreten auf den Laufsteg. Eine Übung die die Stabilisierung und Dehnung des Fußes und des Sprunggelenkes fördert. Sie wird unter Widerstand am Pilates Reformer Gerät ausgeführt – Bester Workout für High Heels!
ÜBUNG 2 – SCISSORS:
Ebenfalls für ein sicheres und koordiniertes Auftreten auf den Laufsteg – zwei Grundpfeiler eine Models. Die Beine werden gestretcht und getont. Diese Gyrotonic Pully Tower Übung dehnt die Beinrückseite und tont gleichzeitig die Becken- und Gesäßmuskulatur.
ÜBUNG 3 – SIDEWAYS ARCH
Ein schöner straffer Bauch und eine schlanke Taille sind ein Muß in der Modellwelt und diese Übung ist perfekt für die Schräge Bauchmuskulatur geeignet – am Gyrotonic Ladder.
Durch eine außergewöhnliche Ausgangstellung im Hängen ist die Bewegungsfreiheit nicht begrenzt. Ein fließender Ablauf zwischen Heben und Senken, Dehnen und Ziehen, kann fast spielerisch ausgeführt werden. Macht echt Spaß 😉
ÜBUNG 4 – REVERSE BRIDGE:
Mit eine geschmeidigen Rücken, kann man sich auch bei Fotoshootings bestens in Licht setzten. Die trainierte tiefe Rückenmuskulatur richtet den Menschen auf und trägt ihn, sie sorgt für eine graziöse Haltung! Die Übung fördert Kraft und Flexibilität des Rückens und bringt auch Beine und Arme wieder in Form.
ÜBUNG 5 – PUSH UP´s – Standing on the propellor:
Besonders anspruchsvoll und effektiv! Hast du Madonnas Oberarme gesehen? Durchtrainiert & sexy. Schon jahrelang im Showbusiness in einem immer besser trainierterem Körper. Sie verdankt dies unter anderen auch Ihrem Gyrotonic Privattrainer. Denn bei diesen Übungen kommen auch Spitzenathleten ins Schwitzen. Diese Übung kräftigt Trizeps, Schulter, Brust und Lat.
ÜBUNG 6 – ROLL UP:
Für die Kräftigung der tief liegenden Bauchmuskeln und der kleinen Stabilisierungsmuskel rund um die Wirbelsäule. Visualisiere in der Ausgangsposition deine Wirbelsäule und stelle dir vor wie sie sich mit jedem Atemzug am Boden entlang verlängerst, wie wenn du dich morgens in Bett streckst. Du atmest dabei tief ein, bringst die gestreckten Arme in eine „High V“ Position über Kopf, und schiebst die Fersen weg von dir. Die Übung beginnt, nachdem du zuerst deine Arme etwas über die Schulter hebst, dann die Schulter vom Boden heben, Kopf zwischen die Arme ziehen und unter ausatmen den Rücken Wirbel für Wirbel aufrollen. In der Endposition atme tief ein, ziehe deine Finger Richtung Zehenspitzen, und bringe den Bauchnabel noch tiefer in Richtung WS, um eine Dehnung im Lendenbereich zu erzielen. Unter ausatmen kontrolliert den Rücken Wirbel für Wirbel wieder abrollen und wenn die Schulter den Boden berührt, Kopf ablegen und Arme wieder zu „High V“ Stellung führen. Du wirst diese Bewegung genießen wenn du gegen den Wiederstand des Boden arbeitest, mit der Vorstellung der Boden würde deinen Rücken massieren. Ca. 8 Wiederholungen.
ÜBUNG 7 – SIDE 2 SIDE:
Kräftigt die schräge Bauchmuskulatur und dehnt die Wirbelsäule. In Rückenlage mit angehobenen, leicht gebeugten Beinen (Winkel zwischen Beinen und Körper etwas mehr als 90°) und Unterschenkel parallel zum Boden.
Die Arme nun seitlich weg vom Körper in eine „Kreuzposition“, die Handflächen drücken bewusst auf den Boden um den Körper zusätzlich zu stabilisieren, der Kopf ist angehoben. Unter Ausatmen die Beine abwechselnd von Seite zu Seite Richtung Boden senken während du den Kopf in die gegenüber liegende Richtung drehst. In „Mitte“ atmest du immer ein. Ca. 12 Wiederholungen.
ÜBUNG 8 – SHOULDER BRIDGE:
Gut für den unteren Rücken, das Becken und die Rückseite des Oberschenkels.
In Rückenlage mit angezogenen Beinen – Füße sind hüftbreit platziert – den Rücken Wirbel für Wirbel aufrollen – das Becken heben. Unter Einatmen streckst du ein Bein lang in Richtung Decke. Das andere Bein ist eben gestreckt (so genannte „Point“ Stellung). Unter Ausatmen, ziehst du die Zehen an den Körper heran (Flex Stellung) und senkst das Bein Richtung Boden, ohne Spannung im Becken zu verlieren. Ca. 6-8 solche Kicks ausführen, dann das Bein in Ausgangstellung zurück bringen. Sequenz mit anderem Bein wiederholen. Abschließend den Rücken Wirbel für Wirbel aus der Stellung runterrollen. Stell dir dabei vor das deine Wirbel wie eine Domino Reihe, ein Glied nach dem anderen abrollen.
ÜBUNG 9 – SWIMMING:
Kräftigt Muskulatur entlang der Wirbelsäule und strafft das Gesäß. Ausgangslage in Bauchlage mit gestreckten Beinen. Unter Ausatmen ziehst du den Bauchnabel Richtung Wirbelsäule, gleitest mit den Handflächen am Boden und hebst langsam einen Arm und das gegenüberliegende Bein, den Kopf und die Schulter hoch. Strecke Finger und Zehen möglichst weit voneinander um mehr Länge und Spannung im Körper zu erreichen. Hände und Füße wieder ablegen. Auf der anderen Seite wiederholen. Ca. 8 Mal. Anschließend in Knieposition den unteren Rücken ausdehnen (Katzenbuckel)
ÜBUNG 10 – BRETT with leg pumps:
Für den ganzen Körper Spannung, Brust, Schulter und Arme. Die Hände sind genau unter den Schultern platziert. Der Körper, von den Fersen bis zum Kopf, bildet eine gerade Linie. Unter Ausatmen ein Bein von Boden heben und fünf Pumpbewegungen nach oben ausführen. Unter Einatmen das Bein senken. Mit dem anderem Bein wiederholen. Ca. 6-8 Wiederholungen pro Seite. Achte darauf dass während der Ausführung die Hüfte parallel zum Boden bleibt. Drücke aktiv gegen den Boden, mit der Vorstellung du bist stärker als Boden – das hilft den Körper zu stabilisieren.
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